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Über den Menüpunkt Webmail erhalten Sie auch Einstellungsmöglichkeiten zum Befehl "Regeln".

Hier verstecken sich Ausschlusslisten, Weiterleitungsmöglichkeiten, Positivlisten und Abwesenheitsnotizen.

Je nach Bedarf können Sie diese Listen bzw. Menüpunkte durch einen Mausklick auf die rot gekennzeichneten Worte "Deaktivieren" aktivieren oder auch wieder deaktivieren. Dabei ändert sich der Mauszeiger in eine Hand. Die Aktivierung alleine genügt nicht zum Erstellen einer Regel. Dazu müssen Sie auch die grau gekennzeichneten Benutzerdialoge aufrufen - wiederum durch einen direkten Mausklick auf den Namen der jeweiligen Liste oder Regel. Ein Mausklick auf das X oder den Haken ändert NICHTS!

 

Im 2. Bild sind alle Regeln aktiviert. Sie können die Hierarchie in der Regelgültigkeit ändern, indem Sie mit gedrückter Maustaste - es erscheint anstelle des Mauszeigers in den 4 Feldern ein Kreuz - die Regeln nach oben oder unten verschieben. Dabei ergeben sich aber seltsame, oft unerwünschte Kombinationen.

Abwesenheit

…funktioniert folgendermaßen:

  1. Es darf keine andere Regel vor der Abwesenheitsregel ziehen, wenn eine Abwesenheitsinfo hinaus gehen soll. Alle Empfänger, die vorher durch eine andere Regel ausgefiltert werden, würden kein Abwesenheitsinfo erhalten.
  2. Setze Anfangs- und Endedatum und erfasse die Antwortnachricht. 
  3. Setze auf den erweiterten Eigenschaften die "Tage zwischen" auf 0. 
  4. Aktiviere die Abwesenheitsregel.

Nun wird auf jede eingehende Nachricht, die die Abwesenheitsregel beim Abarbeiten des Scripts erreicht, eine Abwesenheitsinfo versandt.

Eine sinnvolle Reihung könnte folgendermaßen aussehen:

  1. Falls sie aktiviert ist, die Ausschlussliste: Alle die hier gefiltert werden, sollen auch keine Abwesenheitsmeldung bekommen. 
  2. Dann die Abwesenheitsregel:
    Wenn die "Abwesenheit" aktiviert ist und ein Mail versendet, dann funktionieren an dieser Stelle benutzerdefinierte Filterregeln wie z. B. die "[SPAM]" Regel nicht mehr!! => den Posteingang nach Abwesenheit aufräumen ist notwendig.
  3. Danach die Positivliste (diese würden keine Abwesenheitsnachrichten erhalten, wenn sie weiter oben gereiht sind!)

Sollten Sie an "Knobeleien" interessiert sein, dann spielen Sie mit der Reihung der Regeln (für den Fall, dass diese auch aktiviert und bedeutungsvoll befüllt sind). Vielleicht finden Sie die ideale Kombination für Ihre Zwecke.

Wenn Sie eine ganze Maildomain (wie z.B. hier gmail.com) und alle über diese Server einlangenden Mails ausschließen wollen aus Ihrem Postfach, dann tragen Sie dies in der Liste ein. Damit wird auf alle Fälle ausgeschlossen, dass sie noch sichtbar in Ihrem Postfach erscheinen.

a) Sie können sich dafür entscheiden, diese Mails ganz löschen zu lassen - sie sind in Ihrem Postfach einfach nicht mehr da, sie sind dann tatsächlich gelöscht und lassen sich nicht wiederherstellen.

b) Sie lassen alle Mails von @gmail.com in einen Ordner verschieben, den Sie entweder selbst erstellen oder der bereits vorhanden ist.

Sie bestimmen selbst, wohin die unerwünschten Mails verschoben werden sollen, entweder in einen bestehenden Ordner (meist der vorgefertigte Ordner namens SPAM, oder ein Ordner, den Sie bewusst vorher erstellt haben mit einer anderen Bezeichnung. Sollten Sie einen derartigen Ordner nicht vorher erstellt haben, dann kann er ja auch nicht in der Auswahlliste erscheinen.

Sie können auch definierte Einzeladressen in die Liste aufnehmen - für jede auszuschließende Email-Adresse müssen Sie einen eigenen Zeile verwenden.

Vergessen Sie nicht auf den Button SPEICHERN!

Um bekannte E-Müllschleudern - sprich SPAM-Sender abzustellen, können Sie diese Ausschlussliste (Blacklist) befüllen.

Folgende Kriterien bei der Befüllung der Liste müssen Sie beachten:

    *    Verwende keine Wildcard-Zeichen (Beispiel: hotmail.com geht, *@hotmail.com geht nicht.)
    *    Verwende bei Domains die Punkte als Kriterium (Beispiel: .vn blockiert alle Nachrichten aus Vietnam)
    *    Schreibe jedes Suchtarget in eine eigene Zeile

Sollten Sie einzelne Adressen einer ausgeschlossenen Maildomain dennoch in Ihrem Postfach haben wollen, dann benützen Sie die Positivliste!!!

 

 


 

 

Mit der Regel „Ausschlussliste“ arbeitet nicht nur die Einstellung „Verschieben oder komplett löschen“ sowie der Text „Ausschlussliste“ in der Regeldefinition zusammen, sondern auch die Grundeinstellung: TSNmail => „Zahnrad“ => Benutzereinstellungen => Webmail => Überschrift „Nachricht“ => „Spam-Meldungen“.

Dabei ist nun wichtig dass der in der Regel „Ausschlussliste“ definierte Ordner auch hier als Spam-Ordner eingetragen ist (bzw. zu prüfen, ob an beiden Stellen derselbe Ordnername eingetragen ist). Dies gilt allerdings nur dann, wenn Sie selbst den vorgegebenen SPAM-Ordner durch einen selbst erstellten andersnamigen ersetzt haben. Kurzum: Der Ordner für die Ausschlussliste muss mit dem Spam-Ordner übereinstimmen, den Sie über Benutzereinstellungen => Webmail => Nachricht => Spam-Meldungen definiert haben.

Haben Sie ebenfalls über diese Einstellungen zur Auto-Leerung des in dieser Grundeinstellung definierten Spam-Ordners aufgefordert, dann werden die Nachrichten „komplett gelöscht“ wie im Punkt a) bei der Ausschussliste. Sie sind unwiederbringlich dahin.

Aus eigener Erfahrung empfiehlt sich auf die Auto-Leerung zu verzichten. Einige Mails werden oft irrtümlich als SPAM gekennzeichnet oder versehentlich durch eigenes Hantieren dorthin verschoben. Möchte man dies nachträglich korrigieren oder die SPAM dennoch lesen, dann ist sie unter Umständen wirklich verloren. Eine bewusste händische Löschung des Spam-Ordners erscheint daher sinnvoller.

 

 

Im Beispielsfall werden über die "Ausschlussliste" alle Mails von @gmail.com ausgeschlossen und tauchen nicht mehr im Posteingang auf. Sie werden in den Ordner "Ausschluss" verschoben.

In die Positivliste tragen Sie jene Email-Adressen ein, die trotz des Ausschlussverfahrens für alle @gmail-Adressen dennoch im Posteingang erscheinen sollen, also vom Ausschluss ausgeschlossen sind.

Klingt komplizierter als es ist.

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